Dysgrammatismus

Dysgrammatismus bezeichnet die Unfähigkeit, grammatisch und syntaktisch korrekte Sätze zu sprechen und zu schreiben. Durch mangelhafte Entwicklung oder auf Grund einer Erkrankung ist die Fähigkeit gestört, Gedanken durch eine korrekte Wortbildung (z.B. "Peter schlaft" statt "Peter schläft", "zwei Ball" statt "zwei Bälle") und korrekte Wortfolge (z.B."Peter im Bett schlaft" statt "Peter schläft im Bett" oder "Peter zwei Ball habe" statt "Peter hat zwei Bälle") auszudrücken. Man geht davon aus, dass es einen angeborenen Spracherwerbsmechanismus gibt, der es jedem Menschen ermöglicht, die jeweiligen grammatischen Regeln seiner Sprache (und anderer Sprachen) unbewusst zu erlernen.

Spricht ein Kind auch nach dem 4. Lebensjahr in grammatisch regelwidrigen Sätzen, sollte unbedingt fachkundiger Rat eingeholt werden.

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